Der Politik wird häufig vorgeworfen, sie sei nicht nah genug am Alltag der Menschen. Ein gutes Gegenbeispiel liefert Tom Brüntrup, NRW-Landtagsabgeordneter der CDU.

Zwölf Praktika im Gesundheitswesen absolvierte Tom Brüntrup in diesem Sommer, um den Arbeitsalltag im Gesundheits- und Pflegesektor hautnah mitzuerleben. Nur wer die Bedürfnisse, Abläufe und auch Missstände selbst erlebt, kann zielgerichtet und bedarfsorientiert Entscheidungen treffen und Weichen stellen.

„Die Praktikumstage haben eindrucksvoll gezeigt, wie viel Engagement, Fachwissen und Menschlichkeit in diesem Bereich tagtäglich gefragt sind – und wo Strukturen dringend besser werden müssen.“

Landtagsabgeordneter als Praktikant

Eines dieser Praktika hat er bei uns im PVM GesundZentrum absolviert, um die Abläufe in der Hilfsmittelversorgung besser zu verstehen. Gemeinsam mit unserem Außendienst-Team war er im Krankenhaus, im Pflegeheim und bei Menschen zu Hause unterwegs. Im Mittelpunkt stand dabei immer die Frage: Was wird gebraucht – und wie kann man schnell helfen?

Für uns gehören diese Fragen und Herausforderungen zum Alltag. Für die Menschen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind, ist die Situation dagegen oft neu, verbunden mit Unsicherheit und Sorge. Deshalb liefern wir nicht nur ein Pflegebett, einen Rollator oder einen Rollstuhl, sondern auch Sicherheit, Orientierung und einen persönlichen Ansprechpartner. Dieses Zusammenspiel von Fachkompetenz und Empathie ist entscheidend – und gleichzeitig nicht immer leicht umzusetzen.

Vor allem bürokratische Hürden erschweren oft eine schnelle und bedarfsorientierte Versorgung. Auch das wurde Tom Brüntrup im Laufe seines Praktikums mehrfach deutlich. „Mein großer Respekt gilt allen, die in diesem Bereich tagtäglich dafür sorgen, dass Menschen nicht warten müssen, sondern die Hilfe bekommen, die sie brauchen.“

Warum politische Unterstützung wichtig ist

Die politische Unterstützung in der Gesundheitsversorgung ist von zentraler Bedeutung – nicht nur für unsere alltägliche Arbeit. Nur durch verlässliche Rahmenbedingungen, unbürokratische Abläufe und eine faire Honorierung kann Hilfsmittelversorgung funktionieren.

Wer die Versorgung verbessern will, muss sie aus der Praxis heraus verstehen. Deshalb freuen wir uns, wenn politische Vertreter wie Tom Brüntrup den direkten Einblick suchen und den Dialog mit den Versorgern aktiv pflegen. Sein Praktikum hat gezeigt, wie wertvoll dieser Austausch ist, um die täglichen Herausforderungen und Möglichkeiten der Hilfsmittelversorgung realistisch einzuschätzen.

Unser Ziel ist es, die Perspektive der Versorger und die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den politischen Diskurs einzubringen – gemeinsam, lösungsorientiert und mit Blick nach vorn.

Nicht immer ein leichter Weg, aber einer, der sich für uns alle lohnt!

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